2 Jahre Zuckerfrei dank Stevia – so schmeckt es richtig gut

Viele haben davon gehört aber nur wenige haben es schon richtig verwendet. Die Rede ist von Stevia.

Stevia ist ein Süßstoff, der erst seit 2012  in Deutschland zugelassen ist. Dadurch ist es in Deutschland noch relativ unbekannt und nicht sehr verbreitet. Stevia wird im Gegensatz zu anderen Süßstoffen auf rein pflanzlicher Basis hergestellt. Der Süßstoff wird aus den Blättern der Stevia Pflanze gewonnen. Stevia besitzt eine 300 mal stärkere Süßkraft als normaler weißer Zucker. Stevia gilt als völlig unbedenklich, was auch unzählige unabhängige Studien bestätigen. Trotzdem, gibt es einige Gerüchte, welche dem Stevia  schlechte Eigenschaften zuschreiben. Besonders die Zuckerindustrie hätte großes Interesse daran, dass  Stevia nicht erfolgreich wird. Die EU hat Grenzwerte festgelegt, so dass Stevia kaum in Produkt eingesetzt werden kann. Jedoch bleibt uns die Möglichkeit, bei uns zuhause den Zucker durch Stevia zu ersetzen.

Stevia Tabletten

Stevia in Tablettenform. Geeignet für Getränke wie Kaffee oder Tee.

Stevia gibt es in unterschiedlichen Formen. Es kann in Tablettenform, in Pulverform oder in flüssiger Form gekauft werden. Die Tablettenform und Pulverform haben allerdings den Nachteil, dass sie einen bitteren Nachgeschmack haben und den Geschmack leicht verfälschen, was in flüssiger Form nicht so stark heraussticht. Da  sich das Stevia in flüssiger Form aus den Pflanzen herausgefiltert wird, muss es durch Trägerstoffe in Pulverform oder Tablettenform gebracht werden. Dies geschieht durch Aufbringung auf Maltodextrin (z.B.: Nevella Stevia Pulver). Leider mehren sich die Hinweise darauf, dass Stevia mehr und mehr zu einer künstlichen Substanz verkommt. Durch neue chemische Verfahren ist der Stoff in vielen Produkten nicht mehr so unbedenklich wie am Anfang. Hierbei sollte man genau auf die Herstellungsweise achten und etwas mehr investieren. Selbst bei einem Preis von 10€ für eine kleine Flasche fällt das bei einer Verwendungsdauer von 6-10 Monaten kaum ins Gewicht.

Weiterhin ist Stevia in Pulverform oder Tablettenform nicht sehr ergiebig. Ich empfehle in jedem Fall die flüssige Variante. Eine kleine Flasche von 125 ml reicht für ca. ein bis ein halbes Jahr. Für eine Tasse Kaffee oder Tee reichen ca. 2-3 Tropfen. Der Geschmack des flüssigen Stevias lässt sich mit dem des normalen Zuckers sehr gut vergleichen. Weiterhin lässt sich die flüssige Form viel leichter verarbeiten und  in Rezepten verarbeitet. Der einzige Nachteil des flüssigen Stevias zeigt sich beim Backen.  Zucker dient als Füllstoff in verschiedenen Rezepten. Vor allem in Kuchen oder anderen  Backwaren kann es zu Problemen kommen. Hier kann auf die Pulverform zurückgegriffen werden. Die Kosten sind dafür aber viel höher als mit normalem Zucker.

Steviablätter

Aus den Steviablättern wird der Süßstoff gewonnen. Er ist 300 mal stärker als Zucker

Für den täglichen Gebrauch, wie zum Beispiel in Kaffee oder Tee, Quark oder Getränken stellt Stevia eine gesunde und leckere Alternative dar. Zu kaufen gibt es Stevia mittlerweile in fast allen Supermärkten. Allerdings findet sich das flüssige Stevia nur in sehr wenigen Supermärkten. Ich kaufe mein Stevia entweder hier im Internet oder im K & K. Allerdings, sollte immer auf die Dosierung geachtet werden. Einige Hersteller strecken ihr Stevia mit Wasser, so dass eine größere Menge erforderlich ist. Hier seht ihr, welches Stevia ich benutze. ihr solltet es einfach einmal testen und verschiedener Mengen ausprobieren, bis ihr die richtige Dosierung für euch gefunden habt.

Ich werde in den nächsten Tagen einige Rezept, die ich selber täglich benutze veröffentlichen. Gerne beantworte ich euch weitere Fragen. Hinterlasst  einfach einen Kommentar oder schreibt mir über das Kontaktformular.

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1 Reaktion

  1. 20. April 2016

    […] besitzen allerdings einen entscheidenden Nachteil, sie verändern den Geschmack des Kaffees. Das Aroma der Bohne wird durch neue, intensive Aromen, insbesondere bei Honig und Stevia ist dies der Fall, abgelöst. Für viele Kaffeetrinker wäre dies der größte Nachteil, daher […]

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