Ecco Indoor Trail 2014 in der Westfalenhalle Dortmund – Resümee

Nach dem tollen Erlebnis 2013 beim Ecco Indoor Trail, musste ich 2014 unbedingt wieder dabei sein. Ich wusste genau, dass die Strecke sehr hart ist und besonders die vielen Treppenstufen meine Muskeln fordern werden.

Freitag 3 Runden Lauf – die Kurzdistanz

Am Freitagabend fanden die Kurzstrecken über drei Runden statt. Eine Runde hatte ungefähr 1,3 km. Als 400m Sprinter sah ich hier noch meine größten Chancen, eine gute Platzierung zu bekommen. Die Abholung der Startunterlagen, war wie auch im letzten Jahr überhaupt kein Problem. Auch die Abgabe der Kleiderbeutel, wurde super organisiert.

Schon beim ersten Rundgang an der Strecke wurde mir klar, dass es dieses Jahr deutlich härter werden würde. Die Hindernisse und Hügel waren deutlich höher als im letzten Jahr. Die Strecke war deutlich schmaler und hatte viel mehr Windungen und Kurven. Gleichzeitig befanden sich viel mehr Baumstämme und große Steine auf der Strecke. Alleine schon die Hindernisse direkt im Start und Zielbereich machten Lust auf mehr.

Ich wollte mich dabei an den Rundenzeiten der Spitzenläufer orientieren. Fast alle Läufer sind die erste Runde viel zu schnell angegangen. Das zeigte, dass die Strecke viel anspruchsvoller war als noch 2013. Zu Beginn fühlte ich mich noch recht locker, doch besonders mit den Treppen wurden die Beine immer schwerer. Die erste Runde bin ich selber auch viel zu schnell angegangen. Ich musste ein bisschen Tempo raus nehmen, konnte aber die letzten zwei Runden noch sehr gut rüber bringen. In der letzten Runde habe ich vielleicht ein bisschen zu viel Gas gegeben. Meine Oberschenkel wurden richtig schwer und es fühlte sich an wie kurz vor einer Zerrung.

Mit einer sehr guten Zeit und Platz 11. konnte ich mich noch vor einigen Läufern aus der Nationalmannschaft  der Orientierungsläufer und anderen sehr guten Läufern platzieren.

Direkt nach dem Lauf merkte ich aber schon in meinen Oberschenkel, dass sie richtig dick geworden sind. Ich hätte es wohl doch lieber etwas langsamer angehen lassen sollen. Der Schmerz in den Oberschenkeln ließ auch den ganzen Abend nicht nach und am nächsten Morgen merkte ich dann den intensiven Muskelkater.

Samstag 6 Runden Lauf und der Bergsprint über 300m

Indoortrail_Platz2

Platz 2 mit nur 0,1s Rückstand beim Bergsprint.

Am Samstag standen der Bergsprint und die sechs Rundenläufe an. Der Bergsprint war eine super Sache, denn hier konnten die Läufer wirklich in voller Geschwindigkeit über die Trailstrecke rennen. Es ging hinauf bis zu den höchsten Zuschauerrängen. Hier konnte ich einen sehr guten Platz 2 mit gerade einmal 0,1 Sekunden Rückstand erlaufen. Über die 6 Runden waren meine Beine allerdings schon am Ende, dass ich mir vorgenommen haben die 6 Runden nur mit mäßiger Geschwindigkeit und der Kamera zu laufen.

Zwischendurch gab es auch noch die Familienläufe und Staffeln. Eine super Sache und ein lohnenswerter Spaß, nicht nur für sportliche Familien.

Was mich persönlich am meisten gefordert hat, war die Tatsache, dass die Strecke hauptsächlich immer nur rechts herum verlief. Egal ob die Treppen rauf oder runter es ging immer rechts herum. Dadurch war die Belastung auf die Füße besonders hoch und ich hatte damit sehr zu kämpfen. Eigentlich hätte ich die 6 Runden schon nicht mehr zu Ende laufen dürfen. Aber der Spaß und der Wille waren größer.

Sonntag 9 Runden Lauf und meine Quälerei unter Schmerzen

Am Sonntag fanden dann die 9 Runden statt. Aus medizinischer Sicht hätte ich erst gar nicht starten sollen, da meine Oberschenkel völlig hinüber waren. Die Muskulatur konnte auch mein Knie nicht mehr stabil halten, sodass jederzeit etwas schlimmeres hätte passieren können. Aber irgendwie wollte ich einfach die Runden beenden. Die Schmerzen waren zwar sehr groß und ich musste öfters zwischendurch gehen, aber irgendwie habe ich es doch durchgehalten.

Für mich bedeutet dieses, dass ich jetzt genau weiß wo meine Defizite liegen und dass ich deutlich mehr in schwierigem Gelände trainieren muss. Leider muss ich immer versuchen die Waage zwischen Sprinter und Langstrecke halten. Aber besonders für den Fisherman´s Friend StrongmanRun muss ich bestimmte Sachen intensiver trainieren.

Das Fazit – für jeden zu Empfehlen 

Der Ecco Indoortrail war 2014 einfach grandios. Die Strecke war genau richtig und verdammt interessant und spannend. Auch der Bergsprint war eine super Idee. Es gibt eigentlich keine Verbesserungsvorschläge, da alles super gelaufen ist. Also auch 2015 sehr gerne wieder und auch für Anfänger oder Familien sehr zu empfehlen.

Die Urkunden gibt es hier. Die Platzierungen und Ergebnisse gibt es hier.

[btn link=“http://youtu.be/2Lv9zzVrdIg“ color=“forestGreen“ target=“_blank“]Video – eine Runde[/btn]

[btn link=“http://youtu.be/O3dNHe-0FIs“ color=“forestGreen“ target=“_blank“]Video – Bergsprint[/btn]

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