Fisherman´s Friend StrongmanRun 2014 – Erfahrungsbericht

Der Fisherman´s Friend StrongmanRun am Nürburgring ist jedes Jahr das größte Hindernisrennen Deutschlands. Knapp 13.000 Starter begeben sich hier auf den ca. 22km langen Hindernisparcours durch die grüne Hölle. Da ich schon viele Infos in den anderen Beiträgen habe, stelle ich hier nur ein kurzes Resümee ein.

Dank an den Sponsor für das Hotel und den Startplatz

Dieses Jahr hatten wir das Glück vom „Hotel Heinrich Haupt in Kobern-Gondorf gesponsert zu werden und liefen zusammen für dieses Team. Die Nacht vorher verbrachten wir in dem urigen Hotel und nahmen noch an einer interessanten Weintour direkt an der Mosel und in den Bergen teil. (Sehr zu empfehlen)

Das härteste Hindernis war das Wetter

2014 wollte der Wettergott wieder nicht richtig mitspielen und so gab es Tiefsttemperaturen schon direkt vor dem Start. Pünktlich zum Startschuss fing es noch an zu Regnen. In der zweiten Runde regnete es immer mehr und die Läufer bekamen es zusätzlich mit kaltem Wind zu tun.

Trotz des miserablen Wetters konnte sich die Stimmung niemand verderben lassen und so gab es schon am Start eine große Party, die von einer Live-Band unterstützt wurde.

Langsam Anfangen bringt mehr

Strongmanrun

Zieleinlauf und endlich glücklich im Ziel zu sein!

In diesem Jahr lies ich es etwas langsamer angeben, da ich auch noch mit einem Läuferknie zu kämpfen hatte. Die ersten Hindernisse waren noch kein Problem, da ich recht weit vorne gelaufen bin und die Hindernisse noch in einem Neuzustand waren. Mit einem konstanten Tempo konnte ich mich dann Platz für Platz langsam nach Vorne arbeiten.
Besonders kraftraubend waren die Kriechhindernisse, die Schlammgrube (an der wohl viele Läufer ihre Schuhe verloren haben) und der Kies. Am meisten Spaß gab es bei den riesigen Rutschen. Die Wartezeiten hielten sich, bis auf die Schuttberge in Grenzen. Aber hier konnten die ersten etwas an der Seite vorbei laufen, ohne das Hindernis auszulassen.
Mein Ziel war es bei der Bergwertung unter die Top 10 zu kommen und vielleicht den Sieg zu holen. Am Ende hat es leider nur knapp für den 6. Platz gereicht. Da ein Lauf auf Zeit nur in der ersten Runde möglich war, musste ich hier schon alles geben. Allerdings war nicht abzuschätzen, wo das Ziel der Bergwertung lag.

Endlich im Ziel und direkt unter die warme Dusche

Der Regen wurde immer stärker und ich war froh, als ich durch das Ziel laufen durfte und meine Medaille empfangen habe. Hier wurde es mit dem Wind nochmal richtig kalt. Glücklicherweise hatte das Rote Kreuz für alle Läufer Rettungsdecken herausgegeben.
Sehr lobenswert waren dieses Jahr die warmen Duschen und der Kleiderservice.
Auch die Anreise (4 Stunden vorher) und die Startnummernausgabe gaben keinen Anlass zur Kritik meinerseits.

Insgesamt war dieser StrongmanRun mein Neunter. Den Zehnten werde ich im September in Hellendoorn absolvieren.

Video einer Runde beim StrongmanRun 2014

Genug der vielen Worte, ich denke ein Video zeigt besser wie es war.

Das könnte dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar