Aspartam – Kopfschmerzen und Krebs durch zuckerfreie Getränke?

Meine erstaunlichen Beobachtungen mit dem Süßstoff Aspartam

Ich möchte euch heute von ein paar Beobachtungen berichten, die ich im Zusammenhang mit zuckerfreien Getränken mit Aspartam gemacht habe.
Ich habe diese Beobachtungen schon mindestens 5-6-mal gemacht und darauf hin mir dazu jedes Mal einige Notizen gemacht. Von normalen zuckerhaltigen Getränken wie Cola oder Fanta bin ich schon lange abgekommen, aber konnte es mir nie verkneifen mir die zuckerfreien Alternativen aus dem Supermarkt zu besorgen. Dazu habe ich öfters einfach mal einen Sechserträger zuckerfreie Cola aus dem Aldi oder Lidl in den 1,5 l Flaschen geholt. Weil ich sie dann zu Hause hatte, habe ich sie getrunken wie ganz normales Wasser. Da gingen schon mal zwei Flaschen am Tag weg. Während ich die zuckerfreie Cola getrunken habe, habe ich eigentlich keine besonderen Beobachtungen gemacht.

Mehrfach Kopfschmerzen durch absetzen der zuckerfreien Cola?

Interessant wurde es jedes Mal, als ich die sechs Flaschen leer getrunken hatte und wieder auf normales Wasser oder Fruchtsaft Schorle umgestiegen bin. Jedes Mal habe ich nach dem Absetzen gemerkt, dass ich ein bis zwei Tage später Kopfschmerzen bekommen habe. Besonders wenn ich mich leicht sportlich betätigt habe. Kopfschmerzen bekomme ich ansonsten sehr sehr selten und habe eigentlich keine Probleme damit. In weiteren Wochen habe ich dann verstärkt darauf geachtet ob mir das gleiche wieder passiert. Erstaunlicherweise kommen die Kopfschmerzen regelmäßig, nachdem ich die zuckerfreie Cola in größeren Mengen konsumiert habe und dann wieder abgesetzt habe. Wahrscheinlicher ist hier aber auch ein Zusammenhang mit dem Koffein als direkt mit Aspartam. Auf jeden Fall definitiv noch ein Grund auf solche Getränke zu verzichten. Weiterhin greifen die enthaltenen Säuerungsmittel den Zahnschmelz an und können die Zähne schmerzempfindlicher machen.

In welchen Lebensmitteln ist Aspartam enthalten?

Welche Inhaltsstoffe diese Kopfschmerzen im Nachhinein nun genau auslösen kann man nur vermuten. Zum einen hat die zuckerfreie Cola durch die Süße und die Inhaltsstoffe eine Sucht fördernde Wirkung. Neben dem Koffein ist auch noch Aspartam als Zuckerersatzstoff enthalten.
Aspartam Steht schon seit vielen Jahren in der Kritik und kann vor allem in größeren Mengen Krankheiten auslösen. Bei Ratten wurde nachgewiesen, dass Aspartam krebsfördernd sein kann. In der Europäischen Union ist die erlaubte Tagesdosis auf maximal 40 mg/Kilogramm Körpergewicht beschränkt. Darüber gibt es für den Konsumenten natürlich keine Kontrolle, da er nicht nachvollziehen kann wie viel in den Getränken und anderen Lebensmitteln enthalten ist. Es ist aber davon auszugehen, dass diese Menge ab ca. 5 l zuckerfreie Cola erreicht wird.
In den USA gibt es keinerlei Beschränkungen für die Mindestmenge. Das Aspartam überhaupt zugelassen wurde obwohl es Bedenken gab, ist der Lebensmittelindustrie und deren Lobbyarbeit zu verdanken. Aspartam Ist günstig herzustellen und ersetzt in sehr vielen Lebensmitteln den Zucker. Aspartam ist zum Beispiel in Frühstücksflakes, Kaugummi, Getränke, Pudding, Milchprodukte oder auch Fertigprodukten zu finden.

Ist Aspartam Gefährlich oder ungefährlich?

Aspartam darf von Menschen mit einer bestimmten Stoffwechselkrankheit (Phenylketonurie 1:8000) nicht konsumiert werden. Weiterhin gibt es verschiedene Studien, welche nachweisen, dass Aspartam Kopfschmerzen auslösen kann. Offizielle Beurteilungen von staatlichen Untersuchungen belegen diese Forschungen nicht. Allerdings kann ich jetzt aus eigener Erfahrung sagen, dass es möglich wäre. Allerdings kann es auch das enthaltene Koffein sein.
Fraglich ist auch die Tatsache, dass ein Stoff ungefährlich sein soll wenn man ihn in geringen Mengen konsumiert aber in hohen Dosen gefährlich sein kann. Bei hohem Konsum aus verschiedenen Lebensmitteln, kann sich über einen längeren Zeitraum der Stoff im Körper ansammeln und damit die Dosis weit überschreiten. Über Langzeitstudien und kleinere Auswirkungen des Stoffes ist deshalb noch nichts bekannt.

Außerdem sollte besondere Vorsicht geboten werden, wenn ein chemischer Stoff im Tierversuch schon negative Auswirkungen hat. Die Tatsache, dass er beim Menschen dann überhaupt keine Wirkungen haben sollte halte ich für Unsinn. Wenn Aspartam in Tierversuchen Krebsauslösend ist, so ist die Wahrscheinlichkeit doch sehr hoch, dass es beim Menschen ebenfalls passieren könnte. Generell sei gesagt, dass man versuchen sollte alle künstlichen Stoffe aus seinem Ernährungsplan zu verbannen. Vielleicht finden sich bessere Alternativen. Ein Risiko muss nicht eingegangen werden, wenn es genauso gute Alternativen gibt, die schmecken und Spaß machen.

Welche Alternativen gibt es?

Leider gibt es nur sehr wenige Süßgetränke, welche auf Aspartam verzichten. Hier gibt es von Sodastream einige zuckerfreie Sirup Arten und von Lipton Eistee sugarfree. Generell sollte sich jeder im Klaren sein, dass viele Produkte chemische Stoffe enthalten, bei denen die Auswirkungen auf den Körper nicht absehbar sind. Jeder muss für sich selber entscheiden, ob er sich dieser Gefahr (auch wenn sie noch so gering ist) aussetzen möchte oder nicht.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Wenn ihr die gleichen Erfahrungen mit der zuckerfreien Cola oder anderen Aspartam haltigen Lebensmitteln gemacht habt, schreibt mir doch einfach einen Kommentar unter diesen Artikel und ich werde diese Antworten einfach sammeln. Außerdem könnt ihr gerne ein Kommentar schreiben, wenn ihr ein paar Alternativen kennt. Ich persönlich versuche in Zukunft auf Wasser mit ein bisschen Fruchtsaft oder Zitrone zurückzugreifen. Weiterhin süße ich meinen Tee oder andere Getränke entweder mit Stevia (günstig aber teils Bitter) oder Xylit (Zahnfreundlich aber sehr teuer).

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2 Antworten

  1. Don sagt:

    Moin Daniel.

    Das Aspartam und Cola Teufelszeug sind, steht außer Frage. Ich sag bloß Minderung der Knochendichte etc..
    Dennoch klingt das von dir beschriebene Phänomen meines Erachtens mehr nach den Folgen eines Koffeinentzugs. So kann ich regelrecht die Uhr danach stellen, dass sollte ich ein oder zwei Tage lang keinen Kaffee bekommen, schlagartig Kopfschmerzen bei mir eintreten. Ich weiß zwar nicht, in wie fern du sonst Koffein konsumierst und möchte keineswegs pauschalisieren, aber möglicherweise besteht ja hier ein Zusammenhang zu deinen Kopfschmerzen. So oder so ein interessanter Artikel und auf jeden Fall ein weiterer Grund Cola weiterhin zu meiden.

    Weiter so und ein schönes Wochenende
    Don

    • Daniel sagt:

      Da hast du natürlich recht mit dem Koffein. Ich nehme auch ab und zu bei wichtigen Wettkämpfen Koffein pur als pulver zu mir und hatte es dabei noch nicht beobachtet. Allerdings werde ich es mal testen was passiert, wenn ich eine Woche regelmäßig Koffein zu mir nehme und es dann absetze. Allerdings ist es mir auch bei anderen Süßgetränken aufgefallen, die kein Koffein enthalten. Auf jeden Fall eine gute Überlegung. Danke.

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