Bestzeit beim Blumensaatlauf HM in Essen

Eigentlich wollte ich diesen Lauf mit der Kamera laufen, aber leider passte das Gehäuse nicht auf den Zusatzakku. Die Strecke könnt ihr unten auf der Karte sehen. Es galt insgesamt zwei Runden zu laufen. Die Strecke führte direkt an einem See entlang, so das es keine Höhenmeter gab. Dadurch ist die Strecke natürlich für Bestzeiten geeignet. Weiterhin konnte man durch die Wendepunkte seine Gegner immer wieder im Auge behalten. Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass man immer weiß wo man sich gerade befindet und sich kleine Etappen setzen kann.

Ein Halbmarathon als Vorbereitung auf den Getting Tough

Der Halbmarathon ist natürlich überhaupt nicht meine Strecke, sondern eher die 400 m und 800 m. Allerdings bereite ich mich gerade auf den Getting Tough am 6. Dezember vor. Dadurch muss ich auch auf langen Strecken trainieren und  meinen Körper daran gewöhnen.

Wer nach Essen möchte, sollte definitiv viel Zeit einplanen. Wer aus der falschen Richtung kommt, muss eventuell durch ganz Essen fahren. Das kann schon mal mehr als eine halbe Stunde dauern. Ich selber war deshalb erst 50 Minuten vor dem Start bei der Anmeldung. Und hatte etwas Angst, dass ich mich nicht mehr nach melden konnte. Aber zum Glück war die nach Meldung noch geöffnet.Wer seinen Kleiderbeutel abgeben wollte, sollte das eigentlich bei jedem Lauf immer rechtzeitig machen, ansonsten gibt es ab 30 Minuten vor dem Start lange Wartezeiten und ihr gerade nur in Hektik. Der Start war von der Anmeldung gerade einmal 100 m entfernt.

Das Wetter war optimal und nicht zu kalt. Die Strecke war durchgehend asphaltiert und enge Kurven gab es kaum zu laufen. Wer also zum Jahresabschluss noch eine sehr gute Zeit laufen möchte, sollte diesen Lauf auf jeden Fall mitnehmen.

Nun zu meinem Lauf

041Mein Ziel war es eine neue Bestzeit unter 1 Stunde 20 Minuten zu laufen. Somit habe ich auf meine Uhr ein Durchschnittstempo von 3 Minuten 45 auf 1 km eingegeben. Ich merkte aber schon recht schnell, dass ich mich sehr gut fühlte und eigentlich noch schneller laufen konnte. Bis zur ersten Wende bin ich dann mein Tempo gelaufen und habe mich von den anderen Läufern nicht irritieren lassen. Bei der 10 km Zwischenzeit war ich doch ein bisschen erstaunt, dass ich dort in unter 36 Minuten gelaufen bin. Das ist die zweitschnellste Zeit die ich jemals auf dieser Strecke gelaufen bin.

Mittlerweile bin ich auf zwei Läufer aufgelaufen und habe mich hier rangehängt. Einer von ihnen war Johannes Cleff, Der Niedersachsen Meister in der M50 Klasse. Der andere Läufer vom LSF Münster konnte ab Kilometer 15 nicht mehr mithalten. Somit waren wir nur noch zu zweit unterwegs. Auf den letzten 4 km kam noch ein sehr schneller Läufer von hinten, der sich unserer Gruppe anschloss.

Am Ende kamen die Krämpfe

Auf den letzten 3 km bemerkte ich, dass ich leichte Krämpfe bekommen habe und musste mein Tempo etwas herausnehmen. Ich versuchte das Tempo möglichst zu halten, konnte aber nicht mehr bei der Gruppe mitlaufen. Von der Ausdauer her wäre dort noch einiges drin gewesen. Aber leider habe ich den Fehler gemacht unterwegs nichts zu trinken. Ich habe mir zwar eine Flasche bereitgestellt, sie aber leider nicht genutzt. Aus diesem Fehler werde ich definitiv lernen und beim nächsten Lauf zwischendurch etwas trinken. Es lag natürlich auch daran, dass ich solche langen Strecken überhaupt nicht gewöhnten.

Die neue Bestzeit

034Durch meine Ernährungsumstellung seit Anfang Oktober Habe ich insgesamt ca. zwei Kilo Körperfett abgenommen und komplett anders trainiert. Das ich dadurch einen so großen Leistungssprung innerhalb von wenigen Wochen machen kann hätte ich nicht gedacht. Allerdings habe ich auf jede Kleinigkeit geachtet und mich mit der Ernährung genau auf dem Wettkampf vorbereitet.

Meine bisherige Bestzeit über den Halbmarathon lag bei ca. 1:21 und jetzt bei 1:16:41. Auch in der Woche davor bin ich schon beim 10 km Lauf in Senden eine neue Bestzeit in 34:51 gelaufen. Es zeigt sich also, dass eine optimale Ernährung und Vorbereitung selbst in relativ kurzer Zeit sehr viel bringen kann. Genaueres darüber wie ich mich ernährt habe und vorbereitet habe, werde ich in den nächsten Wochen auf meiner Homepage veröffentlichen.

Als nächstes steht ein 10 km Lauf und auch wieder kürzere Leichtathletik Wettkämpfe mit 60 m und 200 m an. Die Woche darauf geht es am 6. Dezember zum Getting Tough. Danach bin ich gespannt ob ich am 14. Dezember auch über die 800 m eine gute Zeit laufen kann.

 

[hr style=“single“]

Für Leute die es noch genauer interessiert 🙂 Hier die Daten meiner Laufuhr

Das könnte dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar