Hemeraner Treppenlauf und Trail Run mit Treppensprint

Das kalte Wasserhindernis. Hinter mir der später 1. Foto: http://www.virtualnights.com/

Das kalte Wasserhindernis. Hinter mir der später 1. Foto: virtualnights.com

Am Sonntag den 31.05. fand im Sauerlandpark Hemer der 1. Hemeraner Treppenlauf und der 1. Trail Run statt. 100km fahren, um nur einmal die Treppe hoch zu laufen ist doch zu langweilig 😉 Deshalb haben wir zu dritt auch noch den Trail Run um 10 Uhr mitgemacht. Hier galt es 3 Runden mit ca. 20 Hindernissen zu überwinden. Wir hatten jedoch nicht damit gerechnet, dass noch insgesamt 600 Treppenstufen mit zu überwinden sind. 7,5km, 60 Hindernisse und 180 Höhenmeter. Das ging direkt in den Oberschenkel. Trainieren könnten wir für diesen Lauf leider gar nicht, da es in Horstmar und der Umgebung keinerlei längere Treppen oder Steigungen gibt.

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Patz 1,2,3 beim Trail Lauf. Foto: virtualnights.com

So musste ich mich am Ende mit Platz 2 begnügen. Vor mir allerdings ein ehemaliger Kaderathlet, der an dieser Treppe üben konnte. In der zweiten Runde konnte er mich dann auch an der Treppe überholen und ich habe mich dann auf Platz 2 gehalten und meine Kräfte für den Treppensprint um 15.30 aufgespart. Sebastian kam hinter mir auf Platz 3. Somit konnte unser Team den ersten Platz mit 17 min Vorsprung sichern. Nach dem Lauf konnten wir dann erstmal den Kids und den Firefighters zuschauen.

Um 15.30 startete der Treppensprint. Es galt 466 Treppen (100 Höhenmeter) bis hoch auf den Jübergturm schnellstmöglich zu überwinden. Die Beine waren noch richtig leer vom Trail Run und den Treppen. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet in einer annähernd guter Zeit laufen zu können. Es zeichneten sich schon leichte Krämpfe und Muskelkater ab. Somit habe ich versucht mich bestmöglichst aufzuwärmen. Gestartet wurde einzeln in einem Abstand von 30 Sekunden. Viele Profi-Treppenläufer aus den Niederlanden und vom Towerrunning Germany waren ebenfalls mit am Start. Die unterschiedlichen Abstände der Treppen und die kurzen Zwischensprints, sind schon etwas anderes, als in einem Treppenhaus zu laufen.

Meine Taktik bestand aus einem gleichmäßigen Tempo. Die Augen nur auf den Boden gerichtet und nicht nachzudenken, hat mir sehr geholfen, um mein Tempo ohne Gehpausen durchzuhalten. Mit letzer Kraft konnte ich mich über die Zeitmessanlage werfen. Stehen konnte ich dann nicht mehr und meine Beine hörten gar nicht mehr auf zu zittern. Zum Glück war ich aber nicht der Einzige, dem es so erging 😉 Obwohl ich schon beim Trail Run die Treppen drei mal laufen musste und meine Beine völlig leer waren, konnte ich mich auf Platz 4 behaupten und einige Profis hinter mir lassen. Auch die Plätze vor mir, waren nicht so weit weg. Am 06.06 in Essen werde ich dann mit erholten Beinen an den Start gehen.

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