Meine Meinung zur Corona-Situation

Erstellt am: 18.11.2021
Aktualisiert am: 30.11.2021

Noch mal meine genaue Meinung für alle zusammengefasst:
ich halte es wie bei der Grippe für richtig, dass Risikopatienten sich impfen lassen. Das Immunsystem von älteren Menschen, Übergewichtigen etc. ist weniger gut in der Lage einem Virus entgegenzutreten. Allerdings müsste dann auch hier alle sechs Monate geimpft werden. Da es sich bei den Risikopatienten um den größten Teil der Intensivpatienten handelt, halte ich eine Impfung dieser Gruppe für ausreichend, um das Gesundheitssystem nicht gegen die Wand zu fahren. Denn genau das ist der ständig kommunizierte Ziel.

Weiterhin halte ich es aber nicht für richtig alles auf eine Karte zu setzen und nur die Impfung als einzigen Ausweg zu beschreiben. Denn das Problem war schon vor 1,5 Jahren auf dem Tisch und bekannt. Ein Impfschutz nimmt gerade bei Risikopatienten und älteren, mit den Monaten rasant ab. Wie kann man der ganzen Geschichte jetzt entgegenwirken? Indem man die Anzahl der Risikopatienten reduziert. Indem man reduziert, dass Risikopatienten mit höherer Wahrscheinlichkeit angesteckt werden.

Maßnahmen wären zum einen verpflichtende Tests in Altenheimen zu machen. Zum anderen hier auch wirklich täglich beim Personal und den Bewohnern zu testen. Gleiches gilt entsprechend für Krankenhäuser. Tatsächlich müsste man hier eventuell über eine Pflicht nachdenken.
Weiterhin gibt es Maßnahmen, welche die Viruslast deutlich verringern können. Darunter zählen beispielsweise Luftfilter. Diese könnten in Schulen, Altenheimen oder Krankenhäusern ohne Probleme aufgestellt werden. Die Kosten dafür wurden auf 1 Milliarde € geschätzt. Also gerade mal ein Bruchteil von dem, was uns das ganze sonst kostet.

Weiterhin gibt es die 2G Regeln bei Veranstaltungen, wo Ungeimpfte oder nicht getestete sowieso keinen Zugang mehr haben. Dementsprechend könnten sich sowieso nur noch geimpfte untereinander anstecken. Hier sehen wir allerdings an Ländern mit 100 % im, dass die Inzidenzzahlen trotzdem extrem hoch ausfallen können. Dementsprechend ist die Fokussierung auf die Inzidenz grundlegend falsch.

Aus Studien ist bekannt, dass sich Kinder untereinander hauptsächlich anstecken und nicht die Kinder die älteren. Ältere stecken sich untereinander am meisten an. Das passiert in Altenheimen und wenn sie sich natürlich privat zu Hause treffen. Kinder sind somit nicht der Haupttreiber der Pandemie. Kinder haben auch kein hohes Risiko ins Krankenhaus zu kommen oder auf die Intensivstation zu kommen. Eine Grundimmunisierung auf natürliche Weise wäre hier eventuell ein guter Weg, um auf längere Sicht eine bessere Immunisierung hervorzurufen. Jeder darf dann selbst entscheiden, ob er sich dem Risiko aussetzen will oder nicht.

Trotz alledem sind diese Maßnahmen zeitlich begrenzt. Eine weitere Booster-Impfung wäre gerade für Hochrisikopatienten innerhalb von weniger Monate wieder nötig. Es ist schlicht unmöglich in Deutschland pro Tag 2-3.000.000 Menschen ständig durchgehend zu impfen. Dementsprechend muss zwangsläufig eine andere Lösung her.

Grundlegend hatten wir 1,5 Jahre Zeit an den Ursachen der überfüllten Krankenhäuser und der ungesunden Bevölkerung etwas zu unternehmen.
Zum einen hätten ungesunde Lebensweisen verbessert werden können. Kostenlose Mitgliedschaften in Fitnessstudios, Vereinen etc. Die Vereine hätten vor Ort in Zusammenarbeit mit den Schulen oder sonstigen Einrichtungen den Sport deutlich mehr fokussieren können. Gerade im Altenheim, Krankenhaus, Pflege oder auf der Arbeitsstelle hätten deutlich bessere Nahrungsmittel bereitgestellt werden können.
Weiterhin hätten gesündere Nahrungsmittel steuerlich begünstigt werden können oder subventioniert werden können. Es ist allgemein bekannt, dass sich gerade ärmere Menschen mit ungesunden Lebensmitteln ernähren, da diese deutlich günstiger sind.
Weiterhin hätte man durch ständiges wiederholen in den Nachrichten und sozialen Medien darauf aufmerksam machen können, dass Übergewicht und fehlende Bewegung ein extrem hoher Risikofaktor ist. Beim metabolischen Syndrom ist das Risiko 20-mal so hoch einen schweren Verlauf zu bekommen. Durch fehlenden Sport doppelt so hoch.

Es ist mir bewusst, dass nicht jeder Mensch sich von heute auf morgen ändern würde. Doch ein Großteil würde dazu beitragen, an der Gesundheit etwas zu ändern. Man muss auch nicht direkt 20 kg abnehmen, um deutlich gesündere Blutwerte zu haben, die Entzündungsparameter zu verbessern und das Risiko zu senken. Hierfür genügen schon einige Wochen, um an den grundlegenden Problematiken etwas zu verbessern. Das würde ebenfalls insgesamt das Risiko verbessern und die Viruslast der gesünderen Menschen wäre nicht so hoch, wie bei ungesunden Menschen.

Viele weitere Punkte könnte ich noch hier ausführen, aber die Grundintention sollte verstanden sein. Meine Vorwürfe gelten hauptsächlich der Politik, die den ganzen Sommer zugesehen haben und genau wussten, dass die Zahlen im Winter wieder steigen werden. Wie ich im Oktober 2020 schon in Videos ganz klar aufgezeigt und belegt habe ist die Welle, die Verbreitung und viele andere Faktoren vergleichbar mit der von Influenza. Wir können aus den letzten Jahrzehnten sehr gut ablesen, inwieweit wir fast zu erwarten haben. Wenn dann allerdings nichts gemacht wird, ist das eine Entscheidung, die unsere Gesellschaft getroffen hat. Die daraus folgenden Konsequenzen sind dann zu tragen.

 

Warum ich mich generell nicht als gesunder Sportler impfen lassen würde

Vorweg: ich bin geimpft, da ich sonst nicht meiner Arbeit hätte nachgehen können und nicht bei Wettkämpfen starten könnte.

Wenn ich mich Impfen lassen und das ja jetzt sogar alle 6 Monate mit immer angepassten Impfstoffen, habe ich DEFINITIV ein Risiko für eine Herzmuskelentzündung und Anderes.
Das Immunsystem wird auf jeden Fall aktiviert und andere Viren/Bakterien haben mehr Chancen.
Das kann bei mir sehr schnell zum Beispiel zu Herpesausbrüchen führen.

Weiterhin sollte ich dann mindestens 1-2 Wochen komplett Pause machen, eventuell sogar auf Anzeichen des Herzens achten. Ich hatte nach der Impfung auch 4 Tage damit zu kämpfen und nicht alle 6 Monate verpflichtend Lust darauf.

Wenn ich nicht geimpft bin, halte ich mich selbst an mehr Hygienemaßnahmen und achte generell mehr darauf. Das führt dann insgesamt zu weniger anderen Erkrankungen. Ich gebe im Ziel nach einem Wettkampf nicht sofort die Hand oder wische mir durch das Gesicht.

Ob ich Influenza oder Corona im Jahr bekomme ist nicht sicher, die Impfung allerdings schon.
Nur als Rechenbeispiel ohne konkrete Zahlen: Wenn ich 3 Jahre ohne Corona Infektion durchkomme, aber die Impfung 6-mal haben MUSS, dann nähern sich die Risiken an.
Es gibt KEINE Sicherheit, dass zukünftig angepasste Impfstoffe sicher sind und die Risiken könnten sich wie aus der Geschichte bekannt erst später zeigen. Bei vielen Anpassungen können kleine Fehler entstehen, da die Studiendauer bei einem sich so schnell ändernden Virus zu kurz wäre. (Beispiel Omicron: Hersteller brauchen ca. 100 Tage für die Anpassung. Dann müssten eigentlich wieder lange Studien gemacht werden. Dann steht schon die nächste Impfung an.)

Weiterhin besteht für mich auch kein hohes Risiko auf der Intensivstation zu landen.
Long Covid hatte ich bei der Grippe genauso und war 4 Wochen mit weniger Leistung unterwegs. Aber das merke ich dann zumindest direkt.
Weiterhin halte ich eine natürliche Immunisierung für sinnvoller, da sie auch Kreuzimmunität mit anderen Viren oder Varianten verbessert. Die Impfung schützt vornehmlich nur gezielt. Dazu gibt es entsprechende Studien.
Sich den kompletten Virus auszusetzen ist als Nicht-Risikogruppe ein möglicher Vorteil.
Als gesunder Sportler habe ich ein kleines Risiko bei einer natürlichen Infektion. Die Vorteile können sogar am Ende in der Summe größer sein, wenn ich dann weniger mit anderen Viren zu kämpfen habe und mein Immunsystem regelmäßig trainiert wird.

Ich will kein Teil einer belogenen Gesellschaft sein, die sich etwas aufzwingen lässt. Ich will mich nicht mit Zwang überzeugen lassen, der abseits von Vernunft oder Diskussionskultur.
Weiter Punkt sind andere gesellschaftliche Probleme, wie generelle Kosten 84 Millionen * 15 € ? für eine Impfung? Alle 6 Monate? + Personal .? Davon hätte man 2-mal Luftfilter kaufen können.
Die Eigenverantwortung der Bürger wird abgenommen, wodurch andere wichtige Risikofaktoren wieder vernachlässigt werden (Übergewicht, Bewegung, Rauchen etc.). (Man hat ja die Impfung/Medizin, dann brauche ich nicht mehr auf mich zu achten).
Laut Studien sind Geimpfte genauso ansteckend wie Ungeimpfte. Generell ist der Fremdschutz somit nicht hoch genug.

Wäre ich in einer Risikogruppe (Ältere, Übergewicht, Immunschwache etc.) würde ich mich zu 100 % impfen lassen, da hier das Risiko eines schweren Verlaufs unverhältnismäßig hoch wäre. Hier habe ich einen ausreichend hohen Mehrwert, um mich selbst zu schützen.